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JUBILÄUMSSTIFTUNG

Die Jubiläumstiftung, eine Stiftung zum 100. Jubiläum der BSI, wurde 1973 mit dem Ziel gegründet, Geldpreise an Personen oder Organisationen zu verleihen, die sich um die schweizerisch-italienischen Beziehungen verdient gemacht haben und zu einem besseren Verständnis zwischen den beiden Ländern oder das gemeinsame Kulturgut bereichert haben.

Liste der verliehenen Preise


Letzte Preisverleihung - Pressemitteilung

Am 5. November 2009 wird die Fondazione del Centenario della Banca della Svizzera Italiana Cecilia Bartoli den Preis des Jahres 2009 verleihen. Damit ehrt die Stiftung Cecilia Bartoli als aussergewöhnliche klassische Sängerin, innovative Interpretin und Förderin der Musikkultur. An der Preisübergabe, die um 18 Uhr in der Aula Magna der Università della Svizzera italiana beginnt, werden Cecilia Bartoli sowie die Professoren Marco Baggiolini, Präsident der Stiftung, und Sergio Ragni vom Centro Rossiniano di Studi in Pesaro, der die Laudatio halten wird, auftreten.

Die 1973 anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Banca della Svizzera Italiana, heute BSI, gegründete Stiftung hat zum Ziel, die schweizerisch-italienischen Beziehungen zu fördern und, wie in den Statuten zu lesen ist, zu einem besseren Verständnis zwischen den beiden Ländern und einer Bereicherung des gemeinsamen Kulturguts beizutragen. Die Stiftung zeichnet Personen oder Institutionen mit anerkanntem internationalem Erfolg aus, die sich nach den Vorstellungen der Gründer um die Kultur verdient gemacht haben.
Die 1966 in Rom geborene Cecilia Bartoli zählt seit mehr als 20 Jahren zu den weltweit angesehensten Opernsängerinnen. Sie hat Ende der 1980er-Jahre ihr internationales Debüt im Opernhaus Zürich gegeben und wählte die Schweiz als ihren Wohnsitz und Arbeitsort. In Zürich arbeitet sie erfolgreich mit dem Orchester "La Scintilla" zusammen und gründete 2007 die "Cecilia-Bartoli-Musikstiftung", die sich der Förderung der Forschung im Bereich der Musik widmet. Mit der Wiederentdeckung, dem Studium und der Interpretation von Opern, die zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind, machte Cecilia Bartoli auf sich aufmerksam und verdiente sich so die Anerkennung einer grossen Schar von Kennern und Liebhabern der klassischen Musik. Zudem erwarb sie sich mit der Wiederbesinnung auf die ursprünglichen Interpretationspraktiken einen Ruf als Pionierin. Ein wichtiges Beispiel hierfür ist ihr Projekt "200 anni Maria Malibran". Dabei kam ein breites Publikum in den Genuss von Werken bekannter Komponisten des Belcantos, wie Bellini und Rossini, die mit Originalinstrumenten gespielt wurden. Die Beziehung zwischen Italien und der Schweiz geniesst im Werk und in den Studien von Cecilia Bartoli einen hohen Stellenwert, was die Fondazione del Centenario mit der Verleihung des Preises für das Jahr 2009 nun honoriert.


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